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Country: Germany
Webpage: https://www.johann-schilling.com
Grown up in a church context, Johann Schilling was able to realize his own theater and film projects at an early age. After graduating high school, he lived in the country of Georgia for a year, where he implemented and coordinated youth programs for a local NGO. Foreignness and the view on and from the people who seem to be invisible in the postmodern world are the main subjects of his artistic work, which he has been expanding and continuing since 2020 at the Filmakademie Baden-Württemberg in directing class. He likes to make memes.
Seit über 360 Tagen demonstrieren Menschen vor dem georgischen Parlament gegen das autokratische Regime der Regierungspartei „Georgischer Traum“. Eine Gemeinschaft ohne Führung, vereint durch den Wunsch nach einer Zukunft Georgiens in Europa und der Abkehr von Russland – uneins in der Frage, wie der Weg dorthin aussehen soll. Während die Regierung durch Polizeigewalt, hohe Geldstrafen und Einflussnahme auf die Justiz versucht, die Demonstrierenden in Schach zu halten, rufen diese allabendlich die Namen der politischen Gefangenen aus. Einer der Demonstrant:innen ist der zwölfjährige Aguna, der dort ohne Begleitung umherstreift. Die Geschichte eines Kindes, dem Erwachsene seine Kindheit nehmen – und das sich deshalb den Anspruch stellt, selbst erwachsen zu sein. Ein Anspruch, den Aguna sich von niemandem nehmen lässt.